Dienstag, 29. Juli 2008

Mittwoch, 18. Juni 2008

Sonntag, 20. April 2008

Punda,

komm zurück.
Sofort.


Wir lieben dich.

Donnerstag, 17. Januar 2008

sommer im winter






es ist immer wieder zum staunen, wie gut es tut mitten im tiefsten winter die nase in die sonne zu halten.
und meinen kleinen-großen bruder zu sehen !
argentinien ist ein beeindruckendes land, die menschen herzlich, die natur unglaublich vielfältig (vom dschungel über stppen bis zu den gletschern in feuerland) und die steaks dick und saftig. buenos aires eine riesige, unglaublich vielfältige stadt - ich hätte endlos durch die strassen spazieren und mich nicht sattsehen können ! 
nach dem stadtgetümmel folgte ein roadtrip zum die seele baumeln und die gedanken schweifen lassen - die endlos flachee, weite pampa lädt dazu ein. ein paar tage an der küste haben farbe auf meinen körper und sand in die taschen gebracht, dann gings weiter richtung anden - ein vulkanausbruch aus chile und wir sehen keine 500 meter weit, alles voller vulkannebel. aber der wind braucht nur eine nacht und wir haben diese riesigen berge vor augen; campen am einsamsten bergsee der welt.
und wieder zurück, über dinosiaurierfundstädten und immer wieder steaks, dann wieder buenos aires, diesmal entspannter ,mit tango auf der strasse und porno-hotel.
nach langen flügen bin ich mit viel interkontinentalstaub wieder im kalten berlin angekommen - schön nach hause zu kommen wenn jemand auf einen wartet, und auch der winter ist großartig (jetzt nachdem ich die sonnereserven wieder aufgetankt hab).
ich freue mich aufs neue jahr, hab große wünsche, große pläne.
mögen auch die euren in erfüllung gehen, ich freu mich auf einen neuen sommer mit euch !

Sonntag, 6. Januar 2008

Stuerme in Habana.
Die Strassen laufen ueber, Muelltonnen fliegen kreuz und quer, die Fensterläden klappern unentwegt und ich mittendrin mit wehendem Rock, wehendem Haar,
wehenden Armen und wehenden Beinen, manchmal auch wehenden Gedanken.
Es gefaellt mir hier.
Ich lese. Ich lese Pedro Juan Gutriérrez.
Schmutzig, desillusioniert und mit jungenhafter Henry Miller Poserei erzaehlt ueber die Zeit der Hungerskrise in Kuba, dem Ueberleben auf der Strasse.
Viel hat sich nicht geaendert, nur dass die Leute zumeist keinen Hunger haben, sondern nur die Gier nach Pesos sie treibt.
Sie kommen aus dem regen Handeln mit allem nicht mehr heraus.
Ich traf Pedro Juan in seinem 8 stoeckigen Haus direkt am Malecon um fuer einen Periodista hier Fotos zum Artikel zu schießen,
er ist alterszahm geworden und doch glitzert der freche Charme in seinen Augen.
Centro Habana, das Viertel der Ärmeren.
Ich mag es hier.
Es ist anstrengend, schmutzig, ein täglicher Kampf, Herausforderung und doch
langsam finde ich Gefallen daran.
Ich analysiere gruendlich, ich habe den kubanischen Slang erlernt, den Strassenslang.
Generell scheint es in Kuba nur den Imperativ zu geben.
Das Zischen in der Strasse, das "Oye, la rubia" wische ich nur noch mit einer wirschen Handbewegung aus ihren Muendern.
Ich beginne gluecklich zu sein.
Das rauhe Meer am Malecon prescht gegen die Kaimauer, Gischt sprueht.
Noch 4 quartos weiter legt sie sich als Nebel auf mein Gesicht.
Ich muss zum Oficina de Imigracion. Kann sich nur um Stunden handeln.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Hasta la victoria siempre,




Kuba

Habana Centro,


ich ende voellig verarmt neben einem Portrait Guevaras.

Angekommen.

Facettenreich hier, schoen auch.

Es gibt Kartoffeln, die aber nie den Status von Papas Kartoffeln erreichen,

nur dass eine Kartoffel im KUbanischen Slang "papa" heisst.

Ich fuehle mich den ersten Tag richtig gluecklich und zuhause hier.
Meine Unterkunft kostet 20 Dollar pro Nacht, da muss man sich auch langsam mal zuhause fuehlen.
Billiger gehts leider nicht in Kuba. Leere Haeuser hinterlassen die Kubaner auch nicht.

Die Wellen fuehren zu Strassensperrungen.

Ich lerne den Kubanischen Slang, schnell und gut.

Und bin zu blond fuer dieses Land,

die Frauen sind behaart, ich haarlos.


In tiefer Liebe,
Esther

Wer meine Bankverbindung haben moechte,
Papa weiss sie.
Ich freue mich.

Sonntag, 16. Dezember 2007

Auf die Freundschaft...

...und ein etwas emotionaler Rückblick

Ich bin in eine andere Welt gefallen und habe mich selbst gefunden. Mein Herz wurde gebrochen, wieder geflickt und wieder gebrochen... und dabei hat es sich geöffnet für die Welt um mich herum, für das wahre Leben, für das Menschsein. Viele Freaks habe ich gefunden, teils außerirdischer Natur, teils nicht außerirdischer Natur und eine verwandte Seele gab es für mich in diesem Jahr auch,

Februar 2007 bin ich im kalten, grauen Berlin aufgewacht und habe mich hinter einem ,, Crêpesgerät“ wieder gefunden, Christian mit verbrannten Crêpes und einem ermäßigten Mischbrot versorgt.

Estherle hat mich mit Seifenblasen, Muntamonikasounds und Seiltanz, dem Trübsalblasen entrissen und hat mir gezeigt wie man den Menschen dort draußen ein Lächeln schenkt. Zusammen mit der krassen Kresse von Hermann Hesse haben Christian, Esther und ich Berlin unsicher gemacht und dem Begriff ,,Snack to go“ eine neue Bedeutung gegeben.

Andi hüpfte zu uns und mit ihm sind für über Dächer gesprungen, sind über Seile getanzt und haben liebevolle Videos mit Technobeats, gedreht.

Esther und Afrika, ein Herz und eine Seele vereinten sich im April. Die Tochter des Windes wirbelte umher und neue Menschlein fanden zueinander. Mit Tränen im Auge, wendelten Carsten und ich ein Taschtuch, zu bedrückend war das Gefühl der Windstille. Carsten kam zu uns und mit ihm Stepsel und mit den beiden der Kölsche Akzent und ganz viel TI AMO. Es war Ostern, bitterkalt und trotzdem stand Oli mit mir den ganzen Tag hinter dem Crêpesstand und wir aßen und aßen, teilten mit Punks und Eichhörnchen (ich danke dir).

Der Sommer kam und mit ihm die Sehnsucht, nach fernen Ländern und Abenteuer .

Die Fusion zog ins Land und mit ihr alle waren alle Freunde/Freaks vereint, es wurde getanzt, geliebt und anschließend geweint. Italien Part 1 und 2 folgten , ein Traum und Winni the Pooh, unser treuer Begleiter,wir danken dir. Selbst im Freakdasein herrscht irgendwann einmal Alltag und so mußte ich ab und zu zurück nach Bremen, bin umgezogen und habe euch an die Wand gepinnt.

Ich danke euch allen für eure geistigen Ergüsse, die Zeit mit euch und das ich in eure Leben treten durfte. Ich hoffe ganz doll das es euch gut geht. Esther, Dani, Fadda, Oli, Andi, Martin, Martin (Papa), Carsten, Stepsel, Basti, Kathi, Carina, ich liebe euch und denke viel an euch.


Nadja (Rotkäppchen)